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Jahresarbeit #22Steine und Radiästhesie |
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| Das Ziel dieser Arbeit hatte ich ursprünglich wie folgt festgelegt: Es sollte festgestellt werden, ob sich Erdstrahlungen mit Hilfe von Steinsetzungen verändern - insbesondere verlagern lassen und ob solche eventuell erreichten Verlagerungen von Dauer sind. Dabei ist erstrebenswert, zahlenmäßige Angaben zwischen Parametern der Steinsetzung und einer Verlagerung herauszufinden, die sich sinnvoll interpretieren lassen. |
| A) | Der erste Arbeitsschritt war das Setzen eines großen Bergkristalles seitlich neben eine Hartmann-Linie mit nachfolgender Kontrolle, ob sich die Linie in derselben horizontalen Ebene anschließend noch an derselben Stelle muten läßt. Dabei mußte darauf geachtet werden, daß die Ebene nicht innerhalb einer waagerechten Benker-Zone lag. |
| B) | Wenn sich Verlagerungen ergeben, sollte als nächstes kontrolliert werden, inwiefern der erreichte Effekt vom Abstand des Kristalles von der Linie abhängt. |
| C) | Ich rechnete mit der Möglichkeit, daß sich ein eventueller Verschiebungseffekt im Laufe der Zeit wieder kompensieren könnte. Daher wurde ich eine Steinkonstellation über eine längere Zeit unverändert gelassen und jeden Tag nachgemessen. Aus diesem Grunde sollte die der Untersuchung zugrundelegte Erdstrahlung zeitlich konstant sein. |
| D) | Ich entschied mich, die Untersuchungen am Hartmann-Gitter vorzunehmen, weil es - im Gegensatz zum Diagonalgitter nach Wittmann-Curry - auch durch technische Geräte kontrollierbar ist. Wasseradern kamen zunächst nicht in Frage, da von ihnen bekannt ist, daß sie je nach Fließgeometrie im Untergrund in Abhängigkeit von der geführten Wassermenge verschieden breit sein können. Da diese sich mit der Wetterlage ändern kann und ich mit Langzeitversuchen rechne, wollte ich zunächst keine Wasseradern als Untersuchungsobjekt verwenden. |
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Zu Punkt B ließ sich recht schnell eine qualitative und quantitative
Aussage machen. Bild J22-1 zeigt den Versuchsaufbau. Der in die Styroporkugel
eingesetzte Bergkristall wurde mit der Spitze nach Süden auf die Nordseite
einer von Westen nach Osten verlaufenden Hartmann-Linie gesetzt.
Dabei zeigte sich, daß die Linie aus ihrer steinfreien Position heraus nach Süden verschoben wurde. Um den Effekt auch zahlenmäßig zu erfassen, wurde der Abstand von Mitte Originallage zu Mitte Quarz variiert und in Abhängigkeit davon festgestellt, wieweit sich die Mitte der Linie jeweils nach Süden verschob (Bild J22-2): |
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Dabei ergab sich eine im Mittelteil im Wesentlichen hyperbolische Funktion. Sie konnte jedoch in den Extremlagen (der Asymptoten) nicht näher untersucht werden, da mir dazu der Platz fehlte. Dieser war bei 1,60 m in südlicher Richtung zuende. |
| Da die Hartmannlinien in Abwesenheit von Wasser normalerweise in Nord-Süd-Richtung einen Mittenabstand von 2 m haben, wäre es noch interessant gewesen, zu untersuchen, wie sich die nächste Linie in Kristallrichtung und die in Rückwärtsrichtung liegende verhalten. Die rückwärtige kam beim letzten Meßpunkt bis auf etwa 80 cm an die Kugel heran - genauere Messungen konnten aber nicht vorgenommen werden, da hinter der Kugel ebenfalls das Zimmer zuende war. |
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Die ganze Geschichte ist natürlich überhaupt nur interessant,
wenn die Verschiebungen von Dauer sind. Daher wurde gleich im ersten Aufbau
die Kugelposition 40 cm beibehalten und am Spätnachmittag (02.04.)
sowie am nächsten Morgen und Mittag gemessen, wo die verschobene Linie
jeweils lag.
Was sich dabei zeigte, war nicht
so erfreulich, wie es zu hoffen gewesen wäre; denn es war ein relativ
schneller Rückgang zu beobachten.
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| Die Größe
der Punkte habe ich in den Diagrammen so gewählt, daß sie in
etwa so groß wie die mit der Rute von mir erreichbare Genauigkeit
sind. Ich hatte erwartet, daß sich der zeitliche Rückgang in
der Form vollzieht, wie sie bei einfachen Ausgleichsvorgängen (Differentialgleichung
erster Ordnung hinsichtlich der Zeit) zu beobachten sind. Dann müßte
Bild J22-3 aber eine e-Funktion zeigen, was überhaupt nicht der Fall
ist. Nur, wenn man die angenommene Toleranz der Verschiebungswerte erheblich
vergrößert annimmt, ließe sich mit mehr oder weniger gutem
Gewissen eine e-Funktion mit einer Zeitkonstanten von etwa 30 Stunden durch
die Meßpunkte legen.
Aber auch das ist für die Praxis uninteressant, da sich damit die "Entstörung" eines Schlafplatzes für höchstens eine Nacht erreichen ließe. Somit sind die weiteren Untersuchungen eigentlich nur noch akademischer Natur. Aber - durch Neugier sind immerhin schon manchmal Dinge gefunden worden, die man sich vorher nicht einmal träumen ließ. |
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Um festzustellen, wie der Einfluß auf einen größeren Gitterbereich überhaupt aussehen kann, habe ich auf wasserfreie Zonen verzichtet und in der Tiefgarage einen Bereich von mehreren Gittermaschen ausgemutet - sie sind in Bild J22-4 schwarz eingezeichnet. Um die ursprünglichen Gitter nicht durch den Quarz verzerrt zu bekommen, habe ich ihn während dieser Arbeit ganz weit weg - an das andere Ende einer Nachbarwohnung - gepackt, sodaß der horizontale Abstand mehr als 15 m betrug. Die Mutungen wurden innerhalb von 3 Stunden durchgeführt. |
| Die blau unterlegten Zonen sind
Grundwasserströmungen, von denen ein Teil etwa nach Nordosten strömt
- das sind hier Teile des versickerten Hachinger Baches
- und ein Teil in größerer Tiefe nach Westen, auf die Isar zu.
Ohne Wasseradern müßten alle Felder des Gitternetzes so aussehen,
wie oben rechts gezeigt. Die Linien sind normalerweise etwa 21 cm breit
- ich habe hier aber nur die Mitten der Linien eingezeichnet - bis auf
die im linken Bereich gezeigten beiden schwarz-roten Linien: Hier handelt
es sich um eine 60 cm breite Benker-Zone, die aus zwei normal breiten und
einer nur 6 cm breiten Hartmann-Linie dazwischen besteht. Vor dieser Zone
habe ich die äußeren Ränder eingezeichnet.
Der rote Punkt in der unteren rechten wasserfreien Zone ist die Styroporkugel mit den Nord-Süd-Linien und seine Spitze ist genau senkrecht auf die 40 cm benachbarte (schwarz eingezeichnete) in West-Ost-Richtung verlaufende Hartmann-Linie ausgerichtet. Hinten hat er einen kleinen asymmetrischen Fuß - der liegt nach rechts. Nach der Positionierung habe ich die verschobenen Linien neu gemutet und rot eingezeichnet. Um die Verschiebungsbeträge besser sichtbar zu machen, habe ich die Flächen zwischen den verschobenen Linien und den Original-Linien grün ausgelegt. Direkt vor dem Bergkristall ergab sich eine Linienverschiebung von 100 cm, wie aufgrund der in J22-2 dargestellten Messungen zu erwarten war. Auch die weiter vorne vor dem Bergkristall und die hinter ihm liegenden Linien werden mitverzerrt, wobei die Wirkung zu den Seiten hin wie bei einer Glockenkurve abnimmt. Überraschend ist, daß auch die parallel zur Kristallachse verlaufenden Linien beeinflußt werden; und zwar werden sie im Bereich des Kristalles nach außen gedrückt. Weiter hinten werden sie jedoch zusammengezogen. Frappierend ist die Wirkung auf die Benker-Zone: Sie scheint für die Verschiebungswirkung des Bergkristalles ein unüberwindbar starkes Bollwerk darzustellen; sie rührte sich nämlich innerhalb der Wiederholgenauigkeit der Mutungen (bei mir etwa +-5 cm) kein bißchen vom Fleck. Die Mutung der verschobenen Linien wurde innerhalb von einer Stunde durchgeführt, sodaß sich in dieser Zeit noch keine maßgeblichen Rückverschiebungseffekte ergaben. Zum Schluß wurde die Verschiebung von 100 cm vor dem Bergkristall nochmals kontrolliert - sie stimmte noch. Nachdem mein Forschergeist auf diese Effekte aufmerksam geworden ist, werden bei Zeit und Gelegenheit sicherlich noch manche Messsungen durchgeführt werden - leider zu keinem dauerhaft nützlichen Zweck, wie Bild J22-3 zeigt. Wahrscheinlich wird ein kleinerer Bergkristall weniger Verschiebewirkung zeigen und die Linien auch schneller wieder zurückkommen lassen. Bei einem größeren ist zu erwarten, daß er weiter und auf breiterer Fläche verschiebt und diese Wirkung über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten kann. Der benutzte Bergkristall dreht in Richtung der Spitze energetisch links - er saugt also so quasi Energieströme in sich hinein. Wie sich wohl ein "Rechtskristall" verhalten würde ? Auf jeden Fall aber wurde mit diesem Versuch gezeigt, daß Steine und Erdstrahlungen sich insoweit ähneln, daß sie sich gegenseitig beeinflussen können. |
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