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Belastende Stoffe

in Körperpflegemitteln
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  Viele handelsübliche Seifen, Lotionen, Cremes und Kosmetika enthalten Substanzen, die in Fachkreisen schon seit langer Zeit als belastend oder zumindest bedenklich gelten. Sie können beim Verbraucher Schäden und unerwünschte Reaktionen auslösen. In dieser Liste sind eine ganze Reihe solcher Substanzen zusammengetragen (englische Ausdrücke in Kursivschrift). Am besten notieren Sie sich mal das "Kleingedruckte", was sie unter "Inhaltsstoffe" oder "Ingredients" auf allen Artikeln in Ihrem Badezimmer finden und vergleichen es mit dieser Liste. Dann entscheiden Sie sich, ob sie es wegwerfen oder aufbrauchen wollen. ÖKO-Test (Heft 06/2001) sagt dazu:

  “Wer zu Haus Shampoo hat, das Krebs erregende oder -verdächtige Bestandteile hat, sollte es wegwerfen. Enthält es allergiesierende Stoffe, kann das Produkt aufgebraucht werden, doch besteht die Gefahr, daß die Toleranzschwelle für solche Substanzen überschritten wird.” 

  Da auf deutschen oder in Deutschland vertriebenen Produkten die Inhaltsstoffe vielfach nur auf englisch ("Ingredients") bzw. nach INCI angegeben sind, habe ich in der hier folgenden alphabetischen Liste sowohl die deutschen als auch die englischen bzw. INCI-Bezeichnungen mit entsprechenden Querverweisen aufgeführt.

  Wo Sie denn dann solche Artikel ohne belastende Stoffe herbekommen? Meinen Patienten empfehle ich sowieso etwas geeignetes. Sollten Sie nicht zu meinen Patienten gehören, schicken Sie mir eine eMail mit ihrer vollständigen Anschrift sowie Telefon- und eventuell Faxnummer. Ich werde mich dann bei Ihnen melden, um Sie zu beraten. Sie können sich aber auch bei Biotonus über die entsprechenden Artikel der Firma Neways informieren, die keine belastenden Inhaltsstoffe in Körperpflegemitteln verwendet.

  Sollten Sie dabei auf Abkürzungen stoßen, die Ihnen nicht geläufig sind, sehen Sie einfach hier nach - die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß Sie sie hier finden.

  Eine neue EU-Verordnung (EG Nr.1924/2006) trat ab dem 01.07.2007 in Kraft. Damit wurde die Informationsmöglichkeit von nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel stark eingeschränkt. Diese Regelung betrifft alle Lebensmittel einschließlich Nahrungsergänzungsmittel. Für den Fall, daß sich die in der folgenden Liste aufgeführten belastenden Stoffe auch mal in Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel wiederfinden sollten, habe ich vorsichtshalber Formulierungen wie z.B. "krebserregend" in "belastend" oder "sehr belastend" geändert - außer ich kann eine definitive Quellenangabe nennen, welche bereits vor dem 01.07.2007 veröffentlicht wurde. Ich gehe davon aus, daß Abmahnhaie im Rahmen des Deutschen Abmahn(un)wesens nicht gegen bereits seit langer Zeit (als man noch Roß und Reiter nennen durfte) in gedruckter Form Veröffentlichtes vorgehen können.

2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
2,4-Toluylendiamin
Quelle: ÖKO-Test, Heft 1/2004, Seite 14
  Wurde in den 1980-er Jahren als krebserregend identifiziert und ist seitdem verboten.
2,5-Toluylendiamin
Quelle: ÖKO-Test, Heft 1/2004, Seite 14 (Test Haarfärbemittel)
  Ist chemisch eng mit dem seit den 1980-er Jahren verbotenen 2,4-Toluylendiamin verwandt - eine krebserregende Wirkung kann nicht ausgeschlossen werden.
4-MBC - siehe Benzophenone
5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
a-Hydroxysäure
  Eine organische Säure, die durch anaerobe Atmung entsteht. Hautpflegeprodukte mit a-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.
Alkohol (Alcohol)
  Eine farblose, flüchtige, brennbare Flüssigkeit, die durch Vergärung von Hefe und Kohlehydraten entsteht. Alkohol wird häufig als Lösungsmittel verwendet, findet sich aber auch in Getränken und Medikamenten. Als Bestandteil eßbarer und trinkbarer Produkte kann Alkohol möglicherweise das Körpergewebe anfälliger für Karzinogene machen. Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von 25% oder mehr stehen im Verdacht, für Belastungen im Mund- und Rachenraum verantwortlich zu sein.
Aluminium
  Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit schweren Belastungen der weiblichen Brust in Verbindung gebracht.
Aluminiumhydroxychlorid (Aluminium Chlorohydrate, Aluminum oxychloride)
  Auch unter den Bezeichnungen Aluminiumchlorhydrat, Aluminiumchlorohydrat, Basisches Aluminiumchlorid,    

Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit schweren Belastungen der weiblichen Brust in Verbindung gebracht.

Aluminiumchlorid (Aluminium Chloride)
  Ein metallisches Element, das vielfach bei der Herstellung von Flugzeugbauteilen und Prothesen sowie als Bestandteil von schweißhemmenden Mitteln, säurewidrigen Mitteln und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit schweren Belastungen der weiblichen Brust in Verbindung gebracht.
Arbutin
  Bestandteil von Kosmetika, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Arbutin hat die Eigenschaft, Hydrochinon freizusetzen - und das ist gefährlich. 
  Frauenzeitschriften warnen schon seit geraumer Zeit vor Arbutin - jedoch in anderem Zusammenhang: Der Stoff steckt in der Schale von Birnen und kann von Darmbakterien im Körper zu Glukose und Hydrochinon umgewandelt werden. Letzteres gilt als krebserregend. Toxikologen raten deshalb häufig dazu, Birnen lieber geschält zu genießen. Allerdings gilt Kritikern die Gefährlichkeit des Arbutins als noch nicht genügend wissenschaftlich untermauert. Kosmetika mit reinem Hydrochinon sind schon lange verboten.
Bentonit
  Ein poröser Ton, der durch Wasseraufnahme auf ein Vielfaches seines Trockenvolumens anwächst. Als Grundstoff vieler Kosmetika kann Bentonit eventuell die Poren verstopfen und die Haut ersticken.
Benzophenone
  4-MBC (4-Methylbenzylidencampher), OMC (Octyl-methoxycinnamat), Bp-3 (Benzophenon-3) Ist in den Verdacht geraten, wie das weibliche Hormon Östrogen zu wirken. UV Filter sind inzwischen in menschlicher Muttermilch und im Körper von Fischen nachweisbar. In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen, auf die 5 verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden. Untersuchungen des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich. (Quelle: Natur & Kosmos Juni 2001).
Benzylalkohol
  Antiseptikum, das zu Hautreaktionen und Angioödemen führen kann.
Benzylparaben - siehe Parabene
Bisphenol A
  Ein Zusatzstoff (auch BPA abgekürzt), welcher sowohl in in Körperpflegeprodukten als auch in vielen Polykarbonaten und sonstigen Kunststoffen verwendet wird, die zur Verpackung von Lebensmitteln dienen. Selbst in Spuren aufgenommen, wirkt BPA wie ein endokriner Disruptor, der ein Gesundheitsrisiko darstellt. BPA wird mit Herzkrankheiten, Schilddrüsen- und Gehirnfunktionen sowie Krebs und weiteren Erkrankungen in Verbindung gebracht. Es wurde auch im Thermopapier von Kassenbons vorgefunden und Schwangere sollten sich nach dem Berühren von Kassenbons die Hände waschen, weil Bisphenol A durch die Haut aufgenommen wird und so in den Stoffwechsel-Kreislauf gerät.
Borate
  Wirken zellgiftig und gelangen durch die Haut in den Körper (Quelle: ÖKO-Test, Heft 2/2004, Seite 83)
Borsäure
  Wirkt zellgiftig und gelangt durch die Haut in den Körper (Quelle: ÖKO-Test, Heft 2/2004, Seite 83)
BPA - siehe Bisphenol A
Bromo... - als Namensbestandteil - siehe halogenorganische Verbindungen
Bronidox - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Bronopol - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Butan - (Butane)
  Ein farbloses Gas, hochbrennbar und kann in hohen Dosen narkotisierende Wirkung haben. Wird als Treibmittel verwendet, damit sich Aerosole bilden.
Cera Microcristallina - siehe Mineralöl
Ceresin - siehe Mineralöl
Ceteareth - siehe Polyethylenglykol
Chloro... - als Namensbestandteil - siehe halogenorganische Verbindungen
Collagen
  Ein unlösliches Faserprotein, das wegen seiner Größe nicht in die Haut eindringen kann. Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut und kann sie dadurch ersticken.
Copolyol - siehe Polyethylenglykol
DBP - siehe Phthalate
DEA (DEA)
  Ein farbloser oder kristallartiger Alkohol, welcher in Duschgels, Seiten, Shampoo, Rasierschaum, Rasiergel, Emulgatoren und sonstigen Löse- und Reinigugsmitteln Anwendung findet. DEA wirkt als Weichmacher in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Hautpflegeprodukten. Falls diese DEA´s zusammen mit Nitraten verarbeitet werden, reagieren sie chemisch miteinander und es entstehen möglicherweise belastende Nitrosamine. Obwohl in früheren Studien DEA selbst nicht als belastend galt, zeigen neueste Studien sehr belastendes Potential - auch ohne Nitratverbindungen. DEA´s sind unter anderem auch Haut-und Schleimhautreizend.
DEHP - siehe Phthalate
Diazolidinyl-Harnstoff - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Diazolidinyl-Urea - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Dibutylphtalat - (abgekürzt: DBP) - siehe Phthalate
Diethanolamin - siehe DEA
Diethylphthalat
    Wird zur Vergällung von Alkohol oder zur Stabilisierung von Parfüms eingesetzt (wurde laut ÖKO-Test Heft 02/2004, Seite 83 in Haarsprays gefunden). Es wird von der Haut aufgenommen und beeinflußt ihren Schutzmechanismus. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. Wurde laut ÖKO-Test, Heft 06/2001 in Haarshampoos gefunden. Wird auch in Gesichtscremes verwendet (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 23).
Dimethicone - siehe Mineralöl
Dioxin - siehe auch Natrium-laureth-sulfat
  Ein möglicherweise sehr belastendes Abfallprodukt des Papierbleichungsprozesses in Papiermühlen. Mit Dioxin behandelte Behältnisse können unter Umständen Dioxin auf das Produkt selbst übertragen.
DMDM Hydantoin - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Elastin mit hoher relativer Molekülmasse
  Ein ähnliches Protein wie das Collagen und Hauptbestandteil elastischer Fasern. Elastin wird auch aus Tierteilen gewonnen. Die Wirkung auf die Haut ist vergleichbar mit der des Collagens.
...eth-nn
  Stoffe, die die Buchstaben “eth” in Verbindung mit einer Zahl enthalten, z.B. Ceteareth-33. Siehe PEG
Ethylparaben - siehe Parabene
Fluor
  Die meisten Fluor-Verbindungen sind industrieller Sondermüll, den zu entsorgen sehr teuer 
(ekoscommunications.com/node/125?PHPSESSID=f6bb75e02d7f26ec6ce70c8f1da86f1b)
wäre. Schon 1924 wurde das klar und man begann, Fluoride ins Trinkwasser zu kippen, dem Speisesalz und Zahnpasten beizumengen oder in Tablettenform zu verabreichen oder neuerdings gar die Zähne damit zu lackieren, und das bereits bei den Kleinkindern - alles im "Sinne" einer besserern Gesundheit. 
  In Wirklichkeit ist Fluor das größte Gewebegift - aber es wirkt schleichend, so daß seine Wirkung im Einzelfall nur schwer eindeutig nachzuweisen ist. Es verursacht Stoffwechselstörungen in jeder Variation: Eindickung des Blutes; dadurch Arteriosklerose, Embolie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Venenentzündung, Zerstörung der Schilddrüse, Fettsucht, hormonelle Störungen, Härtung des Trommelfells (Schwerhörigkeit); Schädigung der Augen: Grüner und grauer Star; Einlagerung ins Gehirn: Konzentrationsstörungen, Verblödung, Aggressionen, Depressionen, Lernschwierigkeiten Kindern, Idiotie bei Kleinkindern;  Zerstörung der Mund- und Darmflora - damit Schwächung der Abwehrkraft.
Fluoride
  Potentiell sehr belastende Inhaltsstoffe. Gefunden in bei mir zufällig vorhandenen Zahnpasten wie z.B. in aronal (PZN 4629752) als Natriummonofluorphosphat; in mentadent C (EAN 4 00388 618404), als Natriumfluorid; in meridol als Olaflur (Aminfluorid) und Zinn(II)fluorid; in PERL-WEISS PROFESSIONAL Dental Repair & White als Sodium Fluoride (Natriumfluorid); 
Fluorkohlenwasserstoffe
  Farblose, nicht brennbare Gase oder ein farblose, nicht brennbare Flüssigkeiten, die manchmal leichte Reizungen der oberen Atemwege hervorrufen. Fluorkohlenwasserstoffe werden häufig als Treibmittel in Haarsprays verwendet.
Formaldehyd / Formaldehydabspalter
  (Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane). Formaldehyd ist ein farbloses giftiges Gas - ein sehr belastender Reizstoff. In Kombination mit Wasser findet es als Desinfektions-, Fixierungs- oder Konservierungsmittel verwendung. Formaldehydabspalter werden in der Regel als Konservierungsstoffe eingesetzt. Formaldehyd läßt die Haut schneller altern und ist ein starkes Allergen. Zudem steht es seit langem in Verdacht, sehr belastend zu sein. Es ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten. Schon in gerigen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen. (Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001). Wurde auch in Haarfärbemitteln gefunden (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 14).
Formaldehydabspalter - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Fragence - siehe Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen (Fragrance ?)
Geschmacksstoffe
  Einige Geschmacksstoffe stehen unter dem Verdacht, sehr belastend zu sein.
Glycerin (Glycerine)
  Eine sirupartige Flüssigkeit, die durch die chemische Verbindung von Wasser und Fett hergestellt wird. Glycerin kommt als Lösemittel und als Weichmacher zum Einsatz. Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort - außer wenn die Luftfeuchtigkeit über 65% liegt. Dadurch trocknet die Haut von innen nach außen aus.
Glyphosat
  Laut einem Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 26.10.2012 mit der Überschrift "Planzengift auf dem Teller" wird inzwischen in der Landwirtschaft soviel von glykosathaltigen Pestiziden eingesetzt, daß dieser Wirkstoff zunehmend in Lebensmitteln und sogar in Linsen, Mehl und Brötchen nachgeweisen werden konnte. Entgegen der Behauptungen von Herstellern (wie z.B. Monsanto) steht es sogar im Verdacht, das Erbgut von Menschen und Tieren zu schädigen. 
  Neuere Untersuchungen Leipziger Forscher lassen vermuten, daß Glyphosat auch mit dem rätselhaften chronischen Botulismus zu tun haben könnte, an dem schon Tausende von Rindern verendet sind und der möglicherweise auch den Menschen gefährdet. Der Studie zufolge tötet Glyphosat nämlich für die Gesundheit erforderliche Bakterien wie Lactobazillen und Bifidobakterien ab. Dadurch wird das Gleichgewicht im Verdauungstrakt durcheinandergebracht, wodurch den gefährlichen Botulismus-Toxinen der Weg geebnet werden könnte. 
Halogenorganische Verbindungen
  Halogenorganische Verbindungen sind an den Wortbestandteilen "Bromo", "Jodo" oder "Chloro" zu erkennen. Sie können Allergien auslösen und sich in der Umwelt anreichern. (Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001).
Hydroxybenzoesäure(Hydrobenzoic Acid) - siehe Parabene
Imidazolidinyl-Harnstoff - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Imidazolidinyl-Urea - siehe Formaldehyd / Formaldehydabspalter
Jod
  Jod ist ein chemisches Element, welches für die Schilddrüse gebraucht wird. Aber es fällt auch als industrieller Sondermüll an, welchen zu entsorgen, teuer wäre. Daher wird Jod - angeblich für die allgemeine Gesundheit - einer Vielzahl von Nahrungsmitteln zugesetzt und kann damit in der sich dadurch ergebenden Überdosierung Symptome verursachen wie: Übelkeit, Sodbrennen, Reizdarm, Herzrhythmusstörungen, Morbus Basedow, Schilddrüsenüberfunktion, Schilddrüsenüberfunktionsschübe (ÜF-Schübe) bei Hashimoto, Bluthochdruck, Dauerschnupfen, Nierenschmerzen, Atemnot, allgemeine Unruhe, Angstzustände, Durchfall, Depressionen, Muskelschwäche, Gewichtsverlust, Haarausfall, brüchige Nägel, Jucken am ganzen Körper und vieles mehr.
Jodo... als Namensbestandteil - siehe halogenorganische Verbindungen
Kaolin
  Ein feiner weißer Ton, der zur Porzellanherstellung verwendet wird. Ähnlich wie Bentonit erstickt und schwächt Kaolin die Haut.
Lanolin
  Eine aus Wolle gewonnene fettige Substanz, die häufig Bestandteil von Kosmetika und Lotionen ist. Die Haut kann manchmal allergisch auf Lanolin reagieren, z.B. mit Hautausschlägen.
LAS-Tenside
  Stark hautreizend und ist in Abwasser schwer abbaubar. Es wird selbst in Waschmitteln nicht mehr eingesetzt. (Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001, Seite 11).
Lauge
  Eine hochkonzentrierte wäßrige Lösung aus Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid. Seifenstücke z.B. sind eine Kombination aus Lauge und tierischen Fetten, die korrodieren und die Haut austrocknen können.
Laurylsulfat
  Hier handelt es sich um stark schäumende Waschsubstanzen. Sie können die Haut reizen. (Quelle ÖKO-Test, Heft 06/2001) - siehe auch Natrium-lauryl-sulfat .
Lichtschutzfilter - siehe Benzophenone
Methylbenzylidencampher - siehe Benzophenone
Methylisothiazolinon
  Hier handelt es sich um ein Mittel, welches vielen Shampoos und Cremes zugesetzt wird, weil es gefährliche Bakterien eliminiert, die häufig in feuchten Umgebungen auftreten. Leider fanden amerikanische Forscher jetzt heraus, daß diese Verbindung auch menschlichen Nervenzellen schadet und bei häufigem Gebrauch auch niedrigen Konzentrationen für den Menschen schädlich sein könnten. Besondere Gefahr besteht bei Schwangeren und Klindern.
Methylparaben - siehe Parabene
Microcristalline Wax - siehe Mineralöl
Mineralöl(Mineral Oil)
  Paraffine/Erdölprodukte, Silikone werden als Paraffin, Microcristalline Wax, Petrolatum, Mineral Oil, Ceresin oder Dimethicone bezeichnet. Mineralöl und seine Derivate werden industriell als Schneidflüssigkeit und Schmieröl genutzt. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann. Einige Paraffine können sich in Leber, Nieren und Lymphknoten anreichern (Quelle: Der Heilpraktiker & Volksheilkunde, Okt.2003, Seite 35).
Moschus - siehe Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen
n-Butylparaben - siehe Parabene
n-Propylparaben - siehe Parabene
Natrium Borat (Sodium Borate)
  Wirkt zellgiftig und gelangt durch die Haut in den Körper (Quelle: ÖKO-Test, Heft 02/2004, Seite 83).
Natrium Chlorid (Natrium Chloride)
  Auch Kochsalz genannt. Ist hygroskopisch und wirkt daher auf der Haut austrocknend, kann zu  Hautirritationen führen.
Natrium Fluorid (Sodium Fluoride)
  Wurde als potentiell sehr belastend identifiziert.
Natrium-lauryl-sulfat(Sodium Laurel Sulphate)
  Scharfes Reinigungs- und Netzmittel, das in Garagenbodenreinigern, Maschinenentfettern und Produkten zur Autowäsche vorkommt (Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001). Natrium-lauryl-sulfat gilt unter Wissenschaftlern als häufiges Hautallergen. Es wird schnell von Augen, Gehirn, Herz und Leber absorbiert und dort angelagert, was zu Langzeitschäden führen kann. Es kann in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von sehr belastenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Allgemein kann Natrium-lauryl-sulfat Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
Natrium-laureth-sulfat(Sodium Laureth Sulfate)
  Natrium-laureth-sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Natrium-lauryl-sulfats. Es ist etwas weniger reizend als Natrium-lauryl-sulfat, kann aber ein stärkeres Austrocknen bewirken. Sowohl Natrium-lauryl-sulfat als auch Natrium-laureth-sulfat können in Shampoos und Reinigungsmitteln durch Reaktion mit anderen Inhaltsstoffen möglicherweise zur Bildung von sehr belastenden Nitraten und Dioxinen beitragen. Schon durch eine einzige Shampoobehandlung können größere Nitratmengen in den Blutkreislauf gelangen.
Nitrat - siehe Natrium-laureth-sulfat
Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen
  Diese Inhaltsstoffe verbergen sich meist hinter den Bezeichnungen Parfüm oder Fragence. Synthetische Parfümstoffe in Kosmetika sind bei empfindlichen Menschen oft Ursache von Unverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen. Diese synthetischen Parfümstoffe haben sich teilweise in Tierversuchen als krebserregend oder erbgutverändernd erwiesen. Sie reichern sich in der Umwelt und im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. (Quelle: ÖKO-Test, Heft 04/97 und Heft 06/2001). Werden auch in Gesichtscremes verwendet (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 23). Reichern sich im Fettgewebe an und gaben im Tierversuch Hinweise auf Leberschäden (Quelle: ÖKO-Test, Heft 02/2004, Seite 83).
Nitrosamine
  Nitrosamine können über die Haut aufgenommen werden und Krebs erzeugen. Sie gelangen durch verunreinigte Rohstoffe in Kosmetika oder entstehen während der Lagerung, wenn bestimmte Inhaltsstoffe miteinander reagieren (Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001). 
  Auch Luftballons enthalten in der Regel - vermutlich aus Vulkanisationsbeschleunigern stammende - N-Nitrosamine (Quelle: www.netdoktor.de), wohingegen für Babyschnuller Grenzwerte vorgeschrieben sind.
Octyl-methoxycinnamat - siehe Benzophenone
OMC - siehe Benzophenone
Oxybenzon
  Verbirgt sich auch hinter dem Namen Benzophenone-3. Lichtschutzfilter, der als starker Allergieauslöser bekannt ist.(Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001).
PAB, PABA
  Das Schönheitsvitamin. soll "glatte, gesunde Haut, ohne Falten, volles farbkräftiges Haar und ein hübsches Aussehen" verleihen. Sein Einsatz in Sonnenschutzmitteln ist jedoch problematisch, weil es zum einen Allergien auslösen kann und zum anderen nicht gegen die UV-B-induzierte Unterdrückung des Immunsystems schützt.
Parabene (Parabens)
  Unter Parabenen versteht man Alkyl-Ester der p-Hydroxybenzoesäure, die in vielen kosmetischen und pharmazeutischen Produkten sowie Nahrungsmitteln anzutreffen sind. In Deodorantien werden sie als antimikrobielle Wirkstoffe und gegen Schweißabsonderungen eingesetzt. Britische Forscher fanden nun unter Zuhilfenahme von HPLC heraus, daß sich diese Stoffe in Brustkrebsgewebeproben signifikant angesammelt hatten und äußerten den Verdacht, daß Parabene am Zustandekommen von Brustkrebs beteiligt sind. (Quelle: Dabre et al: "Concentrations of parabens in human breast tumours", Journal of Applied Toxicology, Vol 24, Heft 1 (Jan/Feb 2004), (www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/jhome/2457) Seite 5-13).
Paraffin (Paraffinum) - siehe Mineralöl
Parfüm (Parfum) - siehe Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen
PDA - siehe Phenylendiamin
PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate
  (Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, Copolyol, das sind Stoffe, die “PEG” oder die Buchstaben “eth” in Verbindung mit einer Zahl enthalten, z.B. Ceteareth-33). 
In der Regel handelt es sich bei diesen Substanzen um Emulgatoren, die Wasser und Fett verbinden. In Shampoos werden sie auch als Tenside eingesetzt. Sie können die Zellwände aufweichen und so das Einschleusen von Schadstoffen in die Haut begünstigen. (Quelle: ÖKO-Test, Heft 06/2001). Wird auch in Haarfärbemitteln (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 14) sowie in Gesichtscremes (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 23) verwendet.
Petrolatum (Petrolatum)
  Paraffine/Erdölprodukte, Silikone werden als Paraffin, Microcristalline Wax, Petrolatum, Mineral Oil, Ceresin oder Dimethicone bezeichnet. Petrolatum ist ein Fett auf Petroleumbasis, das industriell als Schmiermittel genutzt wird. Die meisten der möglicherweise schädlichen Eigenschaften von Petrolatum decken sich mit denen des Mineralöls.
Phenylendiamin
  Wird auch PDA abgekürzt. Wird in offiziellen Gefahrstofftabellen verdächtigt, Krebs zu erregen und das Erbgut zu schädigen (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 14).
Phthalate
Quelle: http://www.alternet.org/story/13530/
Hierbei handelt es sich um Weichmacher (wie DBP (Dibutylphtalat) und DEHP), die hauptsächlich in PVC eingesetzt werden. Phthalate sind aber auch in vielen Kosmetika enthalten, ohne daß sie dort deklariert werden müssen. Sie gelten aber als gesundheitsgefährlich und sind sogar placentagängig. DBP wird auch in Lacken eingesetzt und ist ein Hilfsstoff bei magensaftresistenten Kapseln und Tabletten - dort muß es aber im Beipackzettel als Hilfsstoff aufgeführt sein.
Polyethylenglykol - siehePEG
Polyglykol - siehe Polyethylenglykol
Polysorbate - siehe Polyethylenglykol
Polyzyklische Moschusverbindungen - siehe Nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen
Propan - (Propane)
  Ein farbloses Gas, brennbar und in hohen Dosen narkotisierend. Wird als Treibmittel verwendet, damit sich Aerosole bilden.
Propylenglykol (Propylene Glycol)
  Eine kosmetische Form des Mineralöls, die man aber auch in automatischer Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln findet. In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als Feuchthaltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Werkstoff-Sicherheitsdatenblätter warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark reizt und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.
Resorcin
  Dringt in die Haut ein, löst Allergien aus und kann möglicherweise auch zu Leber- und Nierenschäden führen. Bei Versuchen mit Blutzellen hat Resorcin zu Veränderungen von Chromosomen geführt (Quelle: ÖKO-Test, Heft 01/2004, Seite 14).
Salz (Salt) - siehe Natrium Chlorid
Sodium Borate - siehe Natrium Borat
Sodium Chloride - siehe Natrium Chlorid
Sodium Fluoride - siehe Natrium Fluorid
Sodium-lauryl-sulfat - siehe Natrium-lauryl-sulfat
Sodium-laureth-sulfat - siehe Natrium-laureth-sulfat
Sonnenschutzfilter - siehe Benzophenone
Talkum
  Ein weiches, grau-grünes Mineral, das in manchen Körperpflegeprodukten und Kosmetikprodukten enthalten ist. Das Einatmen von Talkum ist unter Umständen schädlich, da diese Substanz als möglicherweise sehr belastend gilt.
Tierfett (Talg) (Talc)
  Eine bestimmte Art Tiergewebe, bestehend aus ölhaltigen Feststoffen oder Halbfeststoffen. Diese sind wasserunlösliche Ester von Glycerol und Fettsäuren. Tierfett und Lauge sind die Hauptbestandteile eines Seifenstücks, einem Reinigungs- und Emulgationsmittel, das wahrscheinlich beste Brutbedingungen für Bakterien bietet.
Toluylendiamin - siehe 2,5-Toluylendiamin
Triclosan
  Ein Bakterienkiller, der im Verdacht steht, Bakterien gegen Antibiotika resistent zu machen. Wurde laut ÖKO-Test, Heft 03/2004 in Rasierschäumen und -cremes des oberen Preissegmentes gefunden.
© Dr.-Ing. Hans-Dieter Nowak - Impressum
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gesgef.htm, Stand 13.05.2013