| Am Montag, den 28.Februar 2000
fiel einem wachsamen Bürger früh morgens in der Ehrwaldstraße
(Ecke Gilmstraße - Werdenfelsstraße) ein etwa 1,5m tiefer Krater
auf. Hier war am südlichen Rand der nördlichen Tunnelröhre
der unter der Straße längs verlaufenden U-Bahnlinie U5 ein Hohlraum
eingesackt, der von einer starken quer fließenden Wasserströmung
ausgespült worden war. Dank der Aufmerksamkeit des Bürgers konnte
die Straße noch vor dem einsetzenden Berufsverkehr gesperrt werden
und so waren keine Opfer zu beklagen.
Zwei Jahre zuvor war im Verlaufe
derselben U-Bahnlinie in der Ehrwaldstraße kurz vor der Haltestelle
Fürstenrieder Straße ein Krater eingebrochen - das erfuhr ich
bei meinen Recherchen am 28.02.2000. Auch dort konnte ich eine starke Querströmung
feststellen.
Gehen Sie mal selbst die Ehrwaldstraße
in diesem Bereich entlang: Überall dort, wo sich Flickmuster von mit
Teer ausgegossenen Rissen auf der Fahrbahn befinden, wird die Straße
in einer Tiefe von etwa 10 bis 11 Metern von quer verlaufenden starken
Wasseradern unterströmt.
Am Freitag, den 29.August 2003 fuhr
auf der Wasserburger Landstraße (Nähe Hagebaumarkt) eine Radfahrerin
vermeintlich durch eine große Pfütze. Dabei handelte es sich
aber um einen Wasserrohrbruch, der auf einer Fläche von etwa 6qm den
aus Sand und Kies bestehenden Untergrund so aufgeweicht hatte, daß
die Beläge von Bürgersteig und Radweg nicht mehr in der Lage
waren, das Fahrrad mit der Frau zu tragen. Sie brach ein und sank wie in
einem Moor bei jeder Bewegung tiefer. Schließlich konnte sie sich
mit letzter Kraft noch retten, als sie einen Rand der noch einigermaßen
festen Asphaltdecke zu fassen bekam. |